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Donnerstag, 25. April 2019

RFID-Technik automatisiert die Warenbuchung in der Produktion

RFID gewinnt in der Industrie immer weiter an Bedeutung. Zunehmend werden damit auch komplexe Prozesse Schritt für Schritt revolutioniert. Bei der Buchung von Warenbewegungen in der Produktion kann RFID in Kombination mit dem traditionellen Kanban-Kreislauf den Aufwand reduzieren. Mit der Fertigung von RFID-Transpondern ist Harting, bekannt als Hersteller von Steckverbindern und Netzwerkkomponenten, in die RFID-Technik eingestiegen. Nun setzt das Unternehmen die Technik auch im eigenen Haus zur Prozessoptimierung ein.

Nach verschiedenen Feldversuchen und Analysen wurde deutlich, dass die RFID-Technik in der automatischen Ein- und Ausgangsbuchung zum Lager in Kombination mit dem traditionellen Kanban-Kreislauf eine entscheidende Hilfe sein kann. So wurde das Projekt RFID@Kanban im Druckgussbereich und Lager ins Leben gerufen.

Reduzierte Behältergrößen erhöhen Buchungaufwand

Zurzeit werden die Behältergrößen verringert, um eine höhere Flexibilität in der Produktionssteuerung zu erreichen. Das führt jedoch zu einem höheren manuellen Buchungsaufwand bei Warenein- und Warenausgängen.

Die RFID-Technik wird in diesem Abschnitt des Produktionsprozesses eingesetzt, um den erhöhten Aufwand zu verringern. Durch die automatische Identifikation der Behälter mittels RFID können Warenbewegungen im Lager jetzt elektronisch gebucht werden.

Kanban-Karten regeln Materialzuführung

Die Materialzuführung für die Produktion der Steckverbindergehäuse wird bis dato über einen Kreislauf des sogenannten Toyota-Produktionssystems mit Kanban-Karten geregelt. Diese Karten geben an, welches Produkt in welcher Anzahl produziert werden soll. Die Steckverbindergehäuse werden innerhalb des Werks in Transportbehältern befördert. Je nach Produktionsauftrag befinden sich bis zu 3000 Gehäuse in einem Behälter. Die Kanban-Karten werden den gefüllten Transportbehältern beigefügt. Volle Behälter werden mit einem Gabelstapler aus dem Produktionsbereich in das benachbarte Zwischenlager transportiert. Aus diesem Lager speist sich schließlich die Endmontage, in der die Steckverbinder fertiggestellt werden.

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