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RFID-basiertes Service Management mit LogIDSoft


Die TÜV SÜD Industrie Service GmbH hat sich für den Einsatz von LogIDSoft entschieden, um Massenprüfungen von Elektrogeräten effizienter zu gestalten. Die Integration der von der SOFTCON AG entwickelten RFID-basierten Lösung für mobile Prüfungen in das SAP-Auftragssystem und das virtuelle Prüfbuch NetDocX ermöglicht eine effiziente und vollkommen papierlose Abwicklung von Geräteprüfungen mit gleichzeitiger Dokumentation. TÜV SÜD-Kunden erhalten ein vollständiges Inventarverzeichnis ihrer Geräte oder können einfache Prüfungen auf Wunsch selbst mit eigenen mobilen Handlesegeräten durchführen. In Zukunft ist geplant, das System auf komplexere Prüffelder wie Verteiler, Brandschutzklappen, Druckbehälter oder Aufzugsanlagen auszuweiten.

Regelmäßige Prüfungen nach Vorgaben der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) oder den Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften (BGV) sind Pflicht für alle Unternehmen, die Anlagen betreiben oder Betriebsmittel einsetzen. Die 2.300 Experten der TÜV SÜD Industrie Service GmbH unterstützen Unternehmen mit Prüfungen dabei, einen sicheren und zuverlässigen Betrieb der Anlagen und Geräte zu gewährleisten. Dabei können in einem Unternehmen speziell bei kleinen oder mobilen Elektrogeräten von Mehrfachsteckerleisten bis Faxgeräten einige Tausend zu testende Geräte zusammenkommen. Das Unternehmen muss entsprechende Prüfungen, die in der Regel jährlich stattfinden, dokumentieren und nachweisen.

Für die Prüfer und Gutachter von TÜV SÜD Industrie Service war es bis vor kurzem noch zeitaufwändig und mit viel Papierarbeit verbunden, alle Geräte vor Ort zu erfassen und mögliche Mängel aufzunehmen. Seit Frühjahr 2009 ist die mobile Lösung LogIDSoft im Einsatz, und die Prozesse laufen deutlich schneller und völlig papierlos ab. Die mobile Lösung ist eine von dem IT-Dienstleister SOFTCON entwickelte Suite von Standardkomponenten in Verbindung mit mobilen Handlesegeräten und speziell entwickelten RFID-Datenträgern der Firma smart-TEC, die eine eindeutige Nummer (UID) tragen und jedes zu prüfende Gerät zweifelsfrei identifizieren.

Der Sachverständige lädt die Prüfaufträge aus SAP von seinem Notebook auf das mobile Handlesegerät. Die Geräteliste ist die Basis für die Begehung der Räumlichkeiten des auftraggebenden Unternehmens. Dabei zeigt das System in einer Übersicht die bereits bekannten und noch zu testenden Geräte nach Standort oder Typ. Beim Einlesen eines am Prüfling befestigten RFID-Datenträgers zeigt LogIDSoft sofort die bekannten Gerätedaten an. Danach muss der Prüfer lediglich das Testergebnis bestätigen bzw. einen oder mehrere Mängel über eine Auswahlliste eintragen. Das Ergebnis und Datum der letzten Prüfung schreibt das System dann zusätzlich auf den RFID-Datenträger zurück. Bei parallel durchgeführten Tests kann der Sachverständige weiterhin sofort erkennen, dass ein Kollege das Gerät bereits geprüft hat. Neue Geräte erfasst der Prüfer direkt vor Ort und versieht sie mit einem neuen RFID-Datenträger.

Sind die Tests abgeschlossen, werden die Ergebnisse auf das Notebook des Sachverständigen überspielt, in SAP zurückgeladen und der Prüfbericht erstellt. Über das vom TÜV SÜD entwickelte NetDocX-Portal haben die Unternehmen ihre Testberichte immer griffbereit. Das virtuelle Prüfbuch kann über einen geschützten Zugang per Internet eingesehen und die eigenen Berichte verwaltet werden. Mit diesen Dokumenten ist der Nachweis von durchgeführten Überprüfungen an den erfassten Geräten jederzeit möglich und das Unternehmen erhält Rechtssicherheit.

Über die SOFTCON AG (www.softcon.de)
Die SOFTCON AG mit Hauptsitz in München ist Technologieführer für Branchenlösungen und individuelle Anwendungen in den Bereichen RFID, SAP, SOA, e-Government, Composite Applications, Application Management und Utilities. Eigene Produkte wie LogIDSoft, SC-OWI und SC-Mobil runden das Angebotsspektrum ab. Der mittelständische IT-Dienstleister mit mehr als 230 Mitarbeitern ist seit über 25 Jahren am Markt etabliert. Zu den Kunden gehören öffentliche Auftraggeber oder große Unternehmen wie das Bayerische Hauptmünzamt, Nokia Siemens Networks oder der Süddeutsche Verlag. Neben München und Leipzig befindet sich ein weiterer Standort in Timisoara (Rumänien), der die kosteneffiziente Projektabwicklung durch Einbindung von Nearshore-Ressourcen ermöglicht. Seit 2005 ist SOFTCON Mitglied der Allgeier Group.