Montag, 28. September 2020

Aufgabengliederung

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Begriff Definition
Aufgabengliederung
Bieten die Aufgaben im Untersuchungsbereich den entscheidenden Ansatzpunkt für das Projekt, ist eine Aufgabengliederung notwendig. Die Analyse wird nach fünf Gliederungspunkten durchgeführt: Verrichtungen, Objekte, Rang, Phase und Zweckbestimmung. Die drei letzten Punkte sind inhaltlich bei jeder Aufgabe zutreffend, daher nur formal angeführt. Welche Verrichtungen an welchen Objekten durchzuführen sind, ist für die Aufgabenanalyse von sachlicher Bedeutung. Die Aufgabengliederung wird angewandt, wenn im Rahmen eines organisatorischen Projektes die Aufgaben eines Arbeitsplatzes oder eines Bereiches systematisch erhoben und dargestellt, die anfallenden Aufgaben im Projekt systematisch erfasst und geplant werden sollen. Eine Aufgabe kann dabei nach den Kriterien Objekt und Verrichtung in einer UND-Gliederung oder einer Oder-Gliederung weiter ausgeführt werden. Dadurch ist eine systematische Erfassung von Teilaufgaben möglich, die nach den üblichen Verfahren der Ist-Analyse (z.B. Dokumentenanalyse, Interview usw.) geschehen kann. Alle Aufgaben müssen systematisch geordnet, vollständig und detailliert festgehalten werden. An Stelle der Kartentechnik und des Rasterblattverfahrens kann die Aufgabenanalyse auch von Softwareprogrammen unterstützt werden. Die einzelnen Aufgaben werden hierarchisch gegliedert und in einem Gliederungsbaum (Strukturbild) veranschaulicht. Diese Technik ist bei allen organisatorischen Fragen des Projektes anwendbar, gibt jedoch nur den Ist-Zustand wieder und bietet keine Lösungsansätze. (Quelle: Mehrmann/Wirtz)
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