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Mittwoch, 19. Juni 2019

Neue Führungskultur mit der Kata

Mike Rother
Kata-Anwender und Interessierte treffen sich am 18. November 2011 in Frankfurt am Main mit Mike Rother und Kata-Botschafter Gerd Aulinger zum Erfahrungsaustausch. Der erste Kata-Praktikertag wird veranstaltet vom CETPM der Hochschule Ansbach unter Leitung von Prof Dr. Constantin May.

Wachstum heißt nicht unbedingt „schneller, höher, weiter". Weiterentwicklung ist schlicht notwendig, um ein Unternehmen am Leben zu erhalten. Diese Aufgabe können Topmanagement und Führungskräfte nicht alleine bewältigen. Alle Mitarbeiter müssen adaptiv sein. Das heisst: Entwicklungen sofort erkennen, Trends erspüren und unmittelbar darauf reagieren.

Vor drei Jahren gewährte der amerikanische Forscher und Dozent Mike Rother mit seinem Buch „Die Kata des Weltmarktführers" einen Blick hinter die Kulissen des Toyota-Produktionssystems. Mit der Kata hat er einen Führungsansatz für einen lebendigen und nachhaltigen Verbesserungsprozess entdeckt.

Um das entsprechende Mindset bei allen Beteiligten zu fördern bedarf es einer neuen Führungskultur. In langjähriger Forschungsarbeit zum Toyota-Produktions-System fand Mike Rother heraus, worauf das Erfolgsrezept des Automobilherstellers basiert. Es sind nicht nur Lean-Methoden wie Kaizen, Kanban oder Just-in-Time. Eine entscheidende Rolle spielen bestimmte Verhaltensweisen im Umgang mit Herausforderungen. Rother bezeichnet diese Verhaltensroutinen als Kata. Der japanische Begriff steht für die Art und Weise etwas zu tun.

Rother beschreibt zwei Arten der Kata: Die Verbesserungs-Kata als standardisierte Vorgehensweise im Umgang mit Herausforderungen und die Coaching-Kata, welche Führungskräfte anwenden, um ihre Mitarbeiter in der Verbesserungs-Kata zu schulen. Die Verbesserungs-Kata wird tagtäglich von allen Mitarbeitern angewandt. Bei dieser experimentellen Vorgehensweise definieren die Teams Zielzustände, denen sie sich schrittweise annähern. So können Maßnahmen ausgetestet werden. Wenn etwas nicht funktioniert wird nach einer anderen Lösung gesucht. Kurskorrekturen erfolgen auch, wenn sich Rahmenbedingungen ändern. Das ständige Reflektieren in kleinen PDCA-Zyklen erhält das System flexibel und macht adaptiv.

Infos:
icon Flyer 1. Kata-Praktikertag (1.87 MB)

weiterführende Infos im Veranstaltungskalender

www.verbesserungskata.de
www.cetpm.de

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