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Donnerstag, 18. Juli 2019

Roto Werk - beste Fabrik Deutschlands

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Seit dieser Woche darf sich das Roto Werk in Bad Mergentheim ganz offiziell als „beste Fabrik" Deutschlands bezeichnen. Das Stammwerk der Division Dach- und Solartechnologie der Roto Gruppe ging als Sieger aus dem „Industrial Excellence Award" hervor, dem wohl anspruchsvollsten und renommiertesten internationalen Industriewettbewerb.

Die WHU – Otto Beisheim School of Management - und das INSEAD, zwei der bekanntesten Kaderschmieden für internationale Top-Manager, küren jedes Jahr gemeinsam mit dem bedeutenden deutschen Wirtschaftsmagazin WirtschaftsWoche beispielhafte und herausragende Werke und Dienstleistungsunternehmen in Europa. In den letzten Jahren fiel die Wahl der hochkarätig besetzten Jury auf so namhafte Unternehmen wie BMW, Siemens oder Fujitsu.

Verdienst der Belegschaft
„Sie spielen jetzt in der Champions League", mit diesen Worten kommentierte Prof. Dr. Arnd Huchzermeier, akademischer Direktor der WHU, die Entscheidung des Gremiums aus Wissenschaft und Wirtschaftspresse. Zum ersten Mal in der fünfzehnjährigen Geschichte des Wettbewerbs fiel mit Roto die Wahl auf ein Unternehmen der Baustoffbranche. „Wir fühlen uns durch diese Auszeichnung geehrt und in unserer strategischen Ausrichtung bestärkt" so Vorstand Erich Rosenkranz. Das Hauptverdienst für die Ehrung gebühre aber zweifellos den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens, so Rosenkranz weiter. Der außergewöhnlich hohe Grad an Identifikation mit dem Unternehmen und das kontinuierliche Engagement der Belegschaft, die eigene Tätigkeit ständig zu verbessern, waren mit ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury. „Eine solche Begeisterung und Motivation der Mitarbeiter und einen derart ausgeprägten Willen zur tagtäglichen Verbesserung haben wir noch nirgendwo erlebt" sparte auch Dieter Dürand, Jurymitglied und Redakteur der WirtschaftsWoche, nicht mit Lob für die Roto Belegschaft.

Glasklare strategische Ausrichtung – synchrone Produktion
Neben dem außergewöhnlichen Engagement der „Roto Familie" überzeugte das dreizehnköpfige Gremium auch die „glasklare strategische Ausrichtung" des Traditionsunternehmens aus dem Taubertal. Mit der Fokussierung auf erlebbaren Kundennutzen, der Ausrichtung des Portfolios auf Premiumqualität und dem Engagement im zukunftsweisenden Geschäftsfeld der Solartechnologie konnte Roto weiter Punkten, so Dürand. Sehr positiv wurde auch die Entscheidung der Geschäftsleitung bewertet, sich aus dem Baumarktgeschäft zurückzuziehen und auf die konsequente Partnerschaft mit Dachhandwerk und Fachhandel zu setzen. Eine Entscheidung, die dazu beigetragen habe, dass sich Roto in einem schwierigen Marktumfeld nicht nur behaupten könne, sondern kontinuierlich Marktanteile hinzugewinne. Ein hocheffizientes, synchrones Produktionssystem auf dem neuesten Stand der Technik mit kurzen Durchlaufzeiten, geringen Lagerbeständen und niedriger Kapitalbindung tat ein Übriges, um die Jury zu überzeugen. Die offizielle Übergabe des Preises erfolgt am 8. September in Düsseldorf, wo auch der europäische Gesamtsieger des Wettbewerbes gekürt wird. Hier gilt Roto als aussichtsreicher Kandidat – hat also tatsächlich die Chance, auch auf internationaler Ebene einen der vorderen Plätze zu erreichen. „Erst einmal sind wir aber natürlich sehr froh und zufrieden, den Titel der „besten Fabrik Deutschlands" ins Taubertal geholt zu haben" freut sich Vorstand Erich Rosenkranz.

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