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K

Begriff Definition
Kaikaku

Radikale Verbesserung – für gewöhnlich eines Geschäftsprozesses –, die Einfluss auf die zukünftige Wertschöpfungskette hat.
(Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

Kaizen

Dieses Management Prinzip kommt aus Japan und bedeutet Verbesserung. Bei diesem Prinzip liegt der Schwerpunkt auf der Verbesserung von vorhandenen Dienstleitungen, Geschäftsprozessen, Methoden, Produktionsmitteln, Produkten, Techniken etc.. Kombination aus den beiden japanischen Wörtern Kai (Änderung) und Zen (Gut). Steht allgemein für "kontinuierliche Verbesserung"

Anders ausgedrückt meint Kaizen den Wandel zum Besseren bzw. Weiterentwicklung. Kaizen ist eine Management-Philosophie, die die Rolle des Managements im kontinuierlichen fördern und einführen kleiner Verbesserungen definiert, die jeden Mitarbeiter einschließt. Es ist ein Prozess der dauernden Verbesserung in kleinen Schritten, der einen Prozess effizienter, wirksamer, kontrollierter, und anpassungsfähiger macht.

Die Verbesserungen werden gewöhnlich mit wenig oder keinem Aufwand, ohne hoch entwickelte Techniken oder teure Ausrüstung vollbracht. Die Konzentration liegt in der Vereinfachung, komplizierte Prozesse werden in ihre Teilprozesse herunter gebrochen und dann verbessert.

Kaizen konzentriert sich auf:

  1. Mehrwert- und Nichtmehrwertarbeitstätigkeiten
  2. Vermeidung von Muda (Verschwendung):
    • Überproduktion
    • Verzögerungen
    • überflüssige Transporte
    • Verschwendung im Prozeß
    • hoher Warenbestand
    • vergeudeter Bewegung
    • und fehlerhaften Teilen bezieht
  3. Prinzipien des Materialhandlings und Gebrauch des one-piece flow
  4. Dokumentation von Standardbetriebsverfahren
  5. Der fünf S für die Arbeitsplatz-Organisation
  6. Transparenz schaffen: Informationsinhalte und deren visuelle Umsetzung auf den entsprechenden Kommunikationsmedien vereinfachen
  7. Just-in-time Prinzipien, um nur die Einheiten in den richtigen Mengen, rechtzeitig, und mit richtigen Mitteln zu erzeugen
  8. Poka-Joke, Fehler verhindern oder entdecken
  9. Dynamische Teams, die Probleme lösen, Kommunikationskompetenz besitzen, und Konflikte meistern.

ECO vom 01.09.2008

Kaizen Breakthrough

Eine Methodik, die dem Zeitfaktor große Bedeutung beimisst, schnell umsetzbar ist und ergebnis- und teamorientiert arbeitet. Kontinuierliche Verbesserung.
(Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

Kaizen Durchbruch

siehe Kaizen Breakthrough

Kalendrierung

Unter Kalendrierung versteht man die Umrechnung eines Zeitpunktes auf ein bestimmtes Kalenderdatum. Nach der Umrechnung bezeichnet man den Zeitpunkt als Termin. (Quelle: GPM)

Kanban

Kanban (jap. für "Karte", "Tafel") ist eine Möglichkeit, Produktions- oder Prozeßabläufe nach dem Pull-Prinzip (anstatt Push) zu organisieren. Ursprünglich aus der Fertigungssteuerung stammend, wird Kanban inzwischen auch im Bereich Support & Maintenance sowie in der Softwareentwicklung eingesetzt, dort oft als "Scrum-Ban" als Ergänzung oder Modifikation des Scrum-Vorgehensmodells.

Kanban implementiert mit einfachen Mitteln ein Verfahren, um die Durchlaufzeit (Lead Time) eines zu produzierenden Elements bzw. einer von mehreren Personen abzuarbeitenden Aufgabe zu minimieren und Lagerhaltung bzw. sich aufstapelnde Aufgaben dadurch zu vermeiden, daß Engpässe identifiziert und optimal ausgenutzt werden. Insofern ergeben sich hier Berührungspunkte mit der ToC (Theory of Constraints) und dem CCPM (Critical Chain Project Management).
[weiterlesen] ausführliche Beschreibung

Quelle:
Alexander Kriegisch, Scrum-Master.de

Siehe auch:
Wikipedia - Kanban
Vergleich Kanban vs. Scrum im Software-Umfeld
Lieferantenkanban

Tool Anbieter:
Kanban Software
Kanbantafeln/Heijunka Tafel

Kapazitätsbedarfsplanung

Kapazitätsbedarfsplanung ist die Ermittlung und Projektion der Belegung je Zeitperiode für eine Maschine, einen Arbeitsplatz, eine Abteilung, ein Werk ...

Kapazitätsplanung

Kapazitätsplanung ist der Teil der Projektplanung für die Verteilung von Kapazitäten auf Teilsysteme, Kalendermonate/wochen und Projektphasen.

Kartentechnik

Dieses Verfahren dient der Aufgabengliederung.

Dabei wird jeweils eine Aufgabe (Objekt und Verrichtung) ausgeführt, die auf eine Karte notiert. Die Karten werden solange an Metaplan- Wänden bewegt, bis die optimale Reihenfolge der Aufgaben gefunden ist.

Diese Technik kommt an ihre Grenzen, sobald komplexe Organisationseinheiten untersucht werden sollen. (Quelle: Mehrmann/Wirtz)

Kartographiesysteme

Visualisierungswerkzeuge als Alternativen zur rein textlichen Vermittlung von Wissen etwa grafische Navigationshilfen oder hyperbolische Bäume zur Darstellung von hierarchischen Informationsstrukturen.

Quelle: Report Wissensmanagement: Wie deutsche Firmen ihr Wissen profitabel machen. Herausgeber: Prof. Dr. C.H. Antoni, Dr. Ing. T.Sommerlatte

KBST

Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung

Kernkompetenz

Unter Kernkompetenz versteht man die Zusammenfassung der betrieblichen Qualifikation, die die Grundlage für den Erfolg am Markt bilden.

KGST

Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung

Kick-Off

Kick-Off-Veranstaltungen sind Startveranstaltungen, die zur Klärung der Ziele der nächsten Periode und zur Motivation dienen. Sie finden meist zum Jahresbeginn, zu Projektbeginn oder zu Beginn einer Umbruchsphase statt.

Killerphrasen

Killerphrasen sind Sprachfloskeln, die jegliche Kreativität und Konstruktivität verhindern sprich killen.

Das ist nicht unser Stil! Theoretisch brillant, aber ...! Dafür finden Sie nie Unterstützung! Keine Zeit, außerdem zu teuer! Da hält sich keiner dran! Ist ja Quatsch! Das müssen Sie im einzelnen erläutern! Das geht gar nicht! Das müssen Sie gerade sagen! Glauben Sie mir das ruhig! Darum geht es doch gar nicht!

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