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Begriff Definition
Führungsinstrumente

Führungsinstrumente beleben die Führungsgrundsätze. Ihre konsequente Anwendung gibt den Ausschlag für die Führungsqualität in der Praxis.

Führungsinstrumente zur Kommunikation sind z.B.:

  • Delegationstechnik
  • Entscheidungsfindung,
  • Besprechungsleitung
  • Mitarbeitergespräch
  • Mitarbeiterinformation
  • Dialog
  • Vorschlagswesen
  • Beschwerdeverfahren
  • Konfliktregulierung
  • Führungskonferenzen

Führungsinstrumente zur Mitarbeiterentwicklung sind z.B.:

  • Assessment-Center zur innerbetrieblichen Führungskräfteauswahl
  • Nachfolgeplanung
  • Traineeprogramme
  • Mitarbeiterbeurteilung
  • Mitarbeitergespräch
  • Mitarbeitereinstellverfahren

Führungskräfte

Führungskräfte sind Mitarbeiter mit spezifischen Aufgaben und üben Führungsfunktionen aus. Dies können sie entweder als Vorgesetzte, Stabsmitarbeiter oder sind Personen die mit Informations- und Beratungskompetenz ausgestattet sind, ohne selbst zu führen.

Führungsorganisation

Unter Führungsorganisation versteht man, wie sich ein Unternehmen organisiert hat, um sich und die Unternehmensmitarbeiter zum Erfolg zu führen

Führungsqualität

Die Führungsqualität entscheidet meistens über Erfolg oder Mißerfolg - nicht der Markt. Somit ist die Führungsqualität in einem Unternehmen mit eine der wichtigsten Eigenschaften.

Function-Point-Methode

Dieses Verfahren zur Berechnung des Projektaufwandes wird vor allem zur Schätzung von Projekten aus dem DV-Bereich angewandt.

Anhand der Ermittlung von Funktionen, ihrer Bewertung und der zu erbringenden Qualität werden sogenannte Function-Points erstellt. Diese werden dann in eine Funktionskurve übertragen.

Im ersten Verfahrensschritt bewertet man die Geschäftsvorfälle in den Kategorien leicht, mittel, komplex und ordnet jeder Größe eine Zahl zwischen 3 und 15 zu. Diese Function-Points der Geschäftsvorfälle werden addiert (Summe1).

Fünf S

siehe 5 S

Funktionendiagramm

Ein Funktionendiagramm wird in Matrixform dargestellt und weist Personen/Stellen bestimmte Aufgaben zu. Es gliedert sich in eine horizontale Kopfzeile, die alle beteiligten Personen/Stellen anführt, und eine vertikale Kopfspalte, die die Gesamtheit der auszuführenden Aufgaben auflistet.

Jedes Feld der Matrix gibt anhand von Abkürzungen oder Symbolen darüber Auskunft, welche Funktion (z.B. Entscheidung, Kontrolle, Durchführung, etc.) einer jeden Person/Stelle in bezug zu einer bestimmten Aufgabe zukommt. Somit ist an jeder einzelnen Spalte die Beteiligung einer Person/Stelle an der Bearbeitung der gesamten Aufgaben abzulesen.

Die Zeilen erfassen die Arbeitsteilung, d.h. wie viele Personen/Stellen an der Ausführung einer einzigen Aufgabe mitwirken. Bei der mehrstufigen Form eines Funktionendiagramms werden in der Kopfspalte außer Einzelaufgaben auch Aufgabenbereiche verzeichnet, die aus mehreren Aufgaben bestehen.

Aus der Kopfzeile werden dann zudem die hierarchischen Über- und Unterordnungsverhältnisse ersichtlich, woraus die gesamte Zuständigkeit und Verantwortung entnommen werden kann.

Durch das Funktionendiagramm ist ein schneller Einblick in die Projektplanung möglich, nimmt man jedoch personelle Umschichtungen vor, ist es nicht mehr aussagekräftig. Auch Informations- und Kommunikationsbeziehungen gehen aus ihm nicht hervor. (Quelle: Gabler Management)

Funktionsorientierte Struktur

Hierbei handelt es sich um die Form eines Projektstrukturplanes, bei der der Projektgegenstand seine Konturen verliert und die Aufgaben zur Planung und Realisierung des Projektes im Vordergrund stehen. (Quelle: GPM)

Siehe auch: Projektstrukturplan (PSP)

FUPO

Dieses Verfahren zur Berechnung des Projektaufwandes wird vor allem zur Schätzung von Projekten aus dem DV-Bereich angewandt.

Anhand der Ermittlung von Funktionen, ihrer Bewertung und der zu erbringenden Qualität werden sogenannte Function-Points erstellt. Diese werden dann in eine Funktionskurve übertragen.

Im ersten Verfahrensschritt bewertet man die Geschäftsvorfälle in den Kategorien leicht, mittel, komplex und ordnet jeder Größe eine Zahl zwischen 3 und 15 zu. Diese Function-Points der Geschäftsvorfälle werden addiert (Summe1).

GANTT-Technik

Die GANTT-Technik (Henry Lawrence Gantt), die auch als einfache Balkendiagrammtechnik bezeichnet werden kann, vereinfacht die Terminplanung durch eine grafische Darstellung. Über eine Zeitachse werden die einzelnen Vorgänge analog ihrer zeitlichen Dauer abgetragen. Nachteilig ist, dass die terminlichen Abhängigkeiten nicht erkennbar sind. Die GANTT-Technik wird selten angewandt, wenn dann bei

Projektterminierung bei wenigen Projektteilen

Erfordernis einer optisch überzeugenden Darstellungsform

Siehe auch: Listungstechnik PLANNET-Technik

Gemba

gemba kommt aus dem Japanischen und bedeutet: Tatort - Ort des Geschehens. gemba ist dort, wo Gewinne erzielt werden oder Verluste entstehen!

Mit geringen Mitteln lässt sich nahezu jede Stufe der Fertigung von nicht wertschöpfenden Vorgängen befreien. Der Weg führt nicht über aufwendige Automationsprojekte, sondern über kleine, praktisch umsetzbare Schritte zu einer flexiblen, schlanken Produktion in der Fertigung.

Der GEMBA ist die Quelle von Ideen zur Verbesserung von Qualität, Kosten und Lieferung.

Kenishi Sekine (der gemba Papst) beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit der Organisation von "schlanken Fabriken" und der schnellen Steigerung von Produktivität. Er gilt in Fachkreisen als "Papst" für die Optimierung von Fertigungsabläufen. Zahlreiche Bücher und Publikationen unterstreichen sein Fachwissen und seine Reputation.

Der Einsatz von gemba in Organisation und Administration ist noch neu und entwickelt sich im Moment stark. Die kontinuierliche Verbesserung im Büro setzt ungeahnte Potenziale frei. Die Verkürzung von Durchlaufzeiten und verbesserte Wertschöpfung aller Prozesse spart viel Zeit und Geld.

Gemeinkosten

Die Gemeinkosten sind alle Kosten, die in einem Unternehmen für die allgemeine Verwaltung, den Verkauf etc. anfallen.

Die Herstellkosten eines Produktes sind mit diesen im Umlageverfahren anteilmäßig zu beaufschlagen, um damit die Verkaufskosten berechnen zu können. (Quelle: Madauss: Projektmanagement)

Gesamtanlageneffektivität

Der Begriff Gesamtanlageneffektivität (GAE) oder englisch Overall Equipment Effectiveness (OEE) bezeichnet eine vom Japan Institute of Plant Maintenance erstellte Kennzahl. Sie ist eines der Ergebnisse im Zuge der jahrzehntelangen Entwicklung des TPM-Konzeptes (Total Productive Maintenance). Die Gesamtanlageneffektivität ist ein Maß für die Wertschöpfung einer Anlage.

Die GAE einer Anlage ist als das Produkt der folgenden drei Faktoren definiert:

  • Verfügbarkeitsfaktor
  • Leistungsfaktor
  • Qualitätsfaktor.
Ihr Wertebereich liegt zwischen 0 und 1 oder zwischen 0 % und 100 %. Weltklasse-Betriebe erreichen eine OEE von 85% auf Betriebssicht in der Fertigungsindustrie und 95% in der verfahrenstechnischen Industrie auf Betriebssicht.

Die GAE ist als Produkt von Verfügbarkeitsfaktor, Leistungsfaktor und Qualitätsfaktor definiert. So folgt:

GAE = Verfügbarkeitsfaktor x Leistungsfaktor x Qualitätsfaktor

Es ergibt sich ein Prozentwert, der angibt, zu welchem Anteil der geplanten Maschinenlaufzeit tatsächlich produziert worden ist. Dieser Wert liegt meist deutlich unter 100 %, da die einfließenden Faktoren jeweils auch meist unter 100 % liegen. So werden die verschiedensten Verschwendungen deutlich gemacht.

Der Nutzen von GAE besteht in der zuverlässigen Analyse von Maschinenzeitverlusten, exakte Berechnungen und Auswertungsmöglichkeiten, Berücksichtigung der Schnittstellen und Interdependenzen und lässt somit das Management mit einem anderen Blick auf die Anlagen schauen.

Literatur: Wikipedia.de

Gesamte Pufferzeit

Definition nach DIN:

Die Gesamte Pufferzeit ist die Zeitspanne zwischen frühester und spätester Lage eines Ereignisses bzw. Vorgangs.

Geschäftsprozessmanagement

Als Geschäftsprozessmanagement bezeichnet man das aktive Betreiben eines Geschäftsprozessmodells, d.h. das ganzheitliche Managen aller im Unternehmen ablaufenden Prozesse, inklusive der Betrachtung der Schnittstellen nach außen (z.B. zu Lieferanten, Outsourcern, Kunden). Dazu gehören alle prozessualen, organisatorischen und steuernden Aspekte in Bezug auf die Geschäftsprozesse.

Folgt man dieser Definition, wird sehr schnell klar, dass BPM mehr ist als nur die Beschreibung von Geschäftsprozessen in einer wie auch immer gearteten Art und Weise.

(Quelle: dms-akademie.com)

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