
Die Katastrophe von Fukushima und das von der Bundesregierung verfügte Moratorium für die Laufzeitverlängerung für deutsche Kernkraftwerke sorgen für wachsendes Interesse an regenerativen Energien, insbesondere an der Windenergie. Die zunehmende Akzeptanz dieser „Green Energy" wird, das zeichnet sich ab, zu erheblichen weiteren Investitionen in Windparks und in den Netzausbau führen. Gleichzeitig gibt es erhebliche strukturelle Probleme in der Branche. Längst sind an die Stelle gründerzeitlicher Euphorie mit gewaltigen Wachstumszahlen „normale" Unternehmensabläufe getreten. Der Kostendruck wächst, der Mangel an verfügbaren Ingenieuren schlägt voll durch, Liefertermine werden oft nicht eingehalten. So ist – dem Bild in den Medien zum Trotz – die Lage bei den Windkraftherstellern nicht überwältigend.