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Immer wieder präferiert Lean Thinking einfache praktikable Lösungen, welche schnell und von den Mitarbeitern selbst umgesetzt werden können. Ebenso wird der größtmöglichen Flexibilität für Organisationslösungen das Wort geredet. Geht das überhaupt mit der heutigen ERP oder Business-Software?

Natürlich lassen sich heute kaum noch Unternehmensabläufe ohne IT-Unterstützung effizient abwickeln, aber sind diese Systeme dann noch „einfach" und „flexibel"? Jeder Praktiker, der vielleicht im Rahmen eines KVP-Programms ein paar einfache Prozessänderungen beantragt und auf die Realisierung durch die interne IT wartet, kann ein Lied davon singen.

Künftig wird stärker denn je der Wertschöpfungsfakor – auch für die eingesetzten IT-Systeme gelten – und nur Systeme, welche die unternehmerische Wertschöpfung eindeutig fördern, werden nicht als Muda (Verschwendung) eingestuft.

Es bleibt noch viel zu tun, Lean Thinking ganzheitlich im Unternehmen zu leben - auch und gerade bei lieb gewonnenen IT-Tools.

Karl Heinz Döppler
Herausgeber LEANmagazin

 

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Der Mensch als Handlanger der Maschine
Stupide Handgriffe in kürzester Zeit: An deutschen Fließbändern fühlen sich die Arbeiter zunehmend wie moderne Sklaven Menschliche Arbeitswelten waren gestern: An den Fließbändern der Industrie geben längst die Maschinen den Takt vor. Davon versprechen sich Unternehmen wie Daimler mehr Effizienz. Die Leidtragenden sind die Beschäftigten. Wenn Kai Rudolph seinen Arbeitstag beginnt, weiß er auf die Sekunde genau, was ihn erwartet. An Band drei im Daimler-Werk Sindelfingen montiert der 39-Jährige Airbags in S-Klasse-Wagen. Erst setzt er den Akkuschrauber hinten links an, dann rechts. Ein Arbeitsschritt dauert 130 Sekunden, nach 110 Sekunden kündigt ein Gong an, dass gleich die nächste Karosserie zur Montage anrollt. Rudolph weiß das auch ohne Gong, nach mehr als zehn Jahren Fließbandarbeit hat er den 130-Sekunden-Takt verinnerlicht. Aber nicht verkraftet: Eine Arbeitszeit von acht Stunden bedeutet 220-mal 130 Sekunden, "wenn ich nach Hause komme, bin ich kaputt", sagt der Mechaniker. "Das war früher anders."

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Lean Management, Lean Production, Lean Manufacturing, Lean Administration, Lean Selling, Lean Hospital, ja sogar Lean Government, lean, lean, lean – was hat es wohl mit dem Schlankheitswahn auf sich? Ist Lean ein professionelles Sparprogramm á la Weight Watchers oder Brigitte Diät oder steckt da etwa mehr dahinter? Haben nicht noch vor kurzem die PR-Profis unmissverständlich davon abgeraten den Begriff Lean zu verwenden - zu missverständlich, zu negativ, zu belastet. Entlassungen, Mehrarbeit, Effizienzsteigerungen zu Lasten der Mitarbeiter sind vielfach die Assoziationen zum Begriff Lean.

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KVP LEANmagazin

Ein herzliches „Danke Schön" an alle Teilnehmer unserer Umfrage. Wir waren von der regen Teilnahme erfreut und überrascht.
Ihre Verbesserungsvorschläge haben wir schon zu einem Teil in unser neues Konzept übernommen und werden auch weiterhin an uns arbeiten.
Der Gewinner unserer LEANmagazin-Uhr steht nun fest. Die LEANmagazin-Uhr hat Ihren neuen Besitzer in der Nähe von Gütersloh gefunden.
Wir gratulieren!

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SFS unimarket gewinnt European Award for Logistics Excellence 2009

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