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Immer wieder präferiert Lean Thinking einfache praktikable Lösungen, welche schnell und von den Mitarbeitern selbst umgesetzt werden können. Ebenso wird der größtmöglichen Flexibilität für Organisationslösungen das Wort geredet. Geht das überhaupt mit der heutigen ERP oder Business-Software?
Natürlich lassen sich heute kaum noch Unternehmensabläufe ohne IT-Unterstützung effizient abwickeln, aber sind diese Systeme dann noch „einfach" und „flexibel"? Jeder Praktiker, der vielleicht im Rahmen eines KVP-Programms ein paar einfache Prozessänderungen beantragt und auf die Realisierung durch die interne IT wartet, kann ein Lied davon singen.
Künftig wird stärker denn je der Wertschöpfungsfakor – auch für die eingesetzten IT-Systeme gelten – und nur Systeme, welche die unternehmerische Wertschöpfung eindeutig fördern, werden nicht als Muda (Verschwendung) eingestuft.
Es bleibt noch viel zu tun, Lean Thinking ganzheitlich im Unternehmen zu leben - auch und gerade bei lieb gewonnenen IT-Tools.
Karl Heinz Döppler
Herausgeber LEANmagazin
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