Production System 2012
Hochschule_Ansbach
Im Wintersemester 2011/2012 startet bereits der zweite Durchlauf des Modellprojektes "Berufsbegleitender Bachelorstudiengang Wertschöpfungsmanagement". Das besondere des Studiengangs sind die Zielgruppe und das Thema. Es werden insbesondere Industriemeister, Techniker und Techn. Betriebswirte (also das Mittelmanagement) angesprochen, die mit dem maßgeschneiderten Angebot einen international anerkannten Studienabschluss erlangen können. Anschließend wäre sogar ein Masterstudiengang bis hin zur Promotion für die Teilnehmer möglich. Mit dem Angebot werden erstmalig Themen wie Lean, TPM, Kaizen, Six Sigma usw. im Rahmen eines Bachelorstudienganges vermittelt.

Als neues und zukunftsweisendes Modell der Qualifizierung kombiniert dieses Studium betriebliche Erfahrung, praktische Studienanteile im Betrieb und theoretisches Wissen. Die Studierenden arbeiten weiterhin Vollzeit im Unternehmen, werden jedoch für die von der Hochschule gecoachten Verbesserungsprojekte, also für Studienleistungen freigestellt. Insbesondere beruflich bereits Qualifizierten bieten sich hier Möglichkeiten, ihre Kompetenzen zukunftsorientiert auszubauen.

Die besonderen Chancen für Industriemeister, Techniker und Betriebswirte
Seit kurzem dürfen beruflich Qualifizierte an bayerischen Hochschulen studieren. Allerdings fehlen dafür bislang geeignete berufsbegleitende Angebote. Der Studiengang leistet einen Beitrag zur Schließung dieser Lücke und zur Förderung lebenslangen Lernens und bietet eine innovative, speziell auf die Zielgruppe Techniker und Meister zugeschnittene Form der beruflichen Weiterbildung. Durch ihre Ausbildung und Berufspraxis bringt diese Zielgruppe Kenntnisse und Fähigkeiten sowie überfachliche Qualifikationen mit, auf denen das vorliegende Studienangebot aufbaut.

Zugangsvoraussetzungen
Die Zugangsvoraussetzungen für den Studiengang Wertschöpfungsmanagement richten sich nach Art. 43 und 45 des Bayerischen Hochschulgesetzes. Normalerweise müssen alle Bewerber entweder die Hochschulreife bzw. die Fachhochschulreife nachweisen, doch seit kurzem ermöglicht das Bayerische Hochschulgesetz auch das Studium für besonders qualifizierte Berufstätige, die eine Fortbildungsprüfung z.B. als Industriemeister, Techniker oder Betriebswirt absolviert haben. Gerade auf diese Zielgruppe ist der Studiengang Wertschöpfungsmanagement auch ausgerichtet.

Eine zusätzliche Voraussetzung sind die praktischen Kompetenzen.
Sie werden zusätzlich zur Hochschulzugangsberechtigung durch den Nachweis einer gewerblich-technischen oder kaufmännischen Ausbildung erbracht. Die Besonderheit des Studienganges liegt u.a. darin, dass er berufsbegleitend ist, d.h. die Studierenden sind in ihrem Unternehmen beschäftigt und sind so in der Lage, die erforderlichen Studienprojekte im eigenen Unternehmen durchzuführen. Hierzu schließt das jeweilige Unternehmen mit der Hochschule Ansbach einen entsprechenden Kooperationsvertrag.

Die Kooperation zwischen Unternehmen und Hochschule
Der berufsbegleitende Studiengang Wertschöpfungsmanagement erfolgt in enger Kooperation mit den Industriepartnern. Bei den Industriepartnern handelt es sich in der Regel um die Unternehmen, bei denen die Studierenden während des Studiums beschäftigt sind. Das Studienkonzept beruht auf drei Erfolgsrezepten. Zum einen auf der theoretischen Wissensvermittlung durch erfahrene Professoren und Dozenten im Rahmen der Präsenzzeiten an der Hochschule und in der Lehrfabrik des CETPM. Weiterhin ergänzen die Studierenden ihr Wissen durch entsprechende Selbststudienzeiten, unterstützt durch e-Learning-Inhalte. Ein ganz wesentlicher und neuer Baustein des Studienganges ist die Einbindung der Industrieunternehmen. Dort werden entsprechende Studienprojekte zur Vertiefung der Wissensinhalte durchgeführt. Diese Projekte werden themenbezogen mit den Unternehmen festgelegt und von den Studierenden vor Ort durchgeführt. Zur Sicherstellung des erfolgreichen Studienabschlusses für die Absolventen und zum schnellen und dauerhaften Nutzen für die Industriepartner schließt die Hochschule vor Beginn des Studiums einen entsprechenden Kooperationsvertrag mit den beteiligten Unternehmen ab.

Die Finanzierung des Studienganges
Für die besondere Form dieses Studienganges entstehen der Hochschule Kosten, die über die staatliche Förderung des regulären Lehrbetriebes hinausgehen (z.B. besondere Lehrmittel, Betrieb der Lehrfabrik, Arbeitsmittel, Lehraufträge usw.). Deshalb entsteht pro Semester eine Studiengebühr von 2490,- EUR zzgl. 42 EUR Studentenwerksbeitrag, die vom Studierenden oder vom Industriepartner zu entrichten ist. Eine eventuelle Kostenbeteiligung und die Arbeitszeitregelung während des Studiums werden direkt zwischen dem Industriepartner und dem Studierenden geregelt.

Hinweis für den Studierenden zur Förderung
Die Studiengebühren können, bei Vorliegen der Voraussetzungen, als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden. Dazu zählen auch Arbeitsmaterial, Fachliteratur, Fahrten zur Hochschule etc.

Fachberatung Studienprogramm und -inhalte:
Prof. Dr. Constantin May
Tel: (0981) 4877-230
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Dipl. Ing. (FH) Erwin Stallwitz
Tel: (0981) 4877-207
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Termine:
Bewerbungszeitraum: 2. Mai 2011 bis 15. Juni 2011
Vorlesungsbeginn: 12.10.2011

online anmelden
unter www.wertschoepfungsmanager.de

Broschüre:
icon Wertschöpfung Broschüre (1.16 MB)