Könnte man nicht schon Jugendlichen/Schülern - vielleicht auf spielerische Art und Weise - die Lean Grundprinzipien (z.B. 5A) – beibringen oder wäre dies verwerflich? Ist es wirklich sinnvoll erst den Erwachsenen grundsätzliche Vorteile des Pull-Prinzips, diszipliniertes Aufräumen (5S) oder auch den Unterschied zwischen wertschöpfender Tätigkeit und Verschwendung (Muda) beizubringen?
Was wäre falsch daran, wenn Jugendliche und Kinder Spass daran entwickeln, Verschwendung zu sehen, erkennen und lernen zu vermeiden. Ob Energie, Material oder Zeit es gibt viele Arten von Verschwendung, die weder die einzelnen Individuen noch die Menschheit nach vorne bringen und deren Vermeidung es wert wäre, auch eine Rolle in der Erziehung zu spielen.
Irgendwie erscheint es mir als großer Umweg, wenn erst akademisch gebildete Führungskräfte, Professoren oder Consultants den „älteren", operativen Mitarbeitern verschwendungsarmes Arbeiten beibringen wollen, kurioserweise häufig ohne es selbst so richtig zu praktizieren.
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Karl Heinz Döppler
Herausgeber LEANmagazin
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