
Nachdem zumindest in einigen Branchen Lean Thinking in Produktionsbereichen durchaus schon Standard sind, leben viele Produktentwickler, Produktmanager oder Vertriebler noch unter einer „Käseglocke".
Natürlich springen Zwischenläger, Durcheinander in der Produktion oder eine prall gefüllte Kiste mit Ausschussware leichter ins Auge, wie beispielweise Liegezeiten im Vertrieb, Produkte, die nach keinem Baugruppenkonzept entwickelt werden oder Informationen, die nicht über die Abteilungsgrenzen fließen.
Dennoch - der Effekt von „nichtwertschöpfenden Tätigkeiten" in Vertrieb, Entwicklung oder Einkauf ist in vielen Fällen für die Durchlaufzeiten von Kundenaufträgen oder die Lieferqualität weitaus gravierender.
So kann sich ein Unternehmen letztlich nur dann „lean" entwickeln, wenn alle Bereiche eines Unternehmens schlank denken, zum Wohle der Kunden und damit zum Wohle des Unternehmens und dessen Mitarbeiter.
Karl Heinz Döppler
Herausgeber LEANmagazin
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