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Nachdem in meinem letzten Kommentar die Frage im Raum stand, ob große Beratungsunternehmen vom Schlage McKinsey, Berger oder Boston Consulting die geeigneten Couches für die Einführung von Lean sind, muss die Frage meines Erachtens noch grundsätzlicher betrachtet werden:
Nimmt mit der Größe eines Unternehmens oder Organisation – es ist hierbei unerheblich, um welche Branche es sich handelt – der Drang zur Verschwendung zu? Wie wird ein Goliath schlank?
Wenn in einem wertschöpfenden Prozess viele Mitarbeiter, (Fach-)Abteilungen und auch Entscheider eingebunden werden müssen, so nimmt doch der wertschöpfende Anteil eines Prozesses automatisch ab, bzw. die nicht wertschöpfenden Anteile wie beispielweise Wartezeiten und Entscheidungen nehmen ohne Frage zu.
Die Kunst besteht somit für eine große Organisation darin, sich Flexibilität und Entscheidungsfreude vor Ort mit möglichst wenigen Schnittstellen zu leisten und dennoch einen hohen Grad an Standarisierung einzuführen. Die Anstrengung, schlank an Verschwendung zu werden, ist für Goliaths somit unvergleichlich höher – bleibt immer noch die Frage, ob hierfür besser ein David oder ein Goliath beratend zur Seite steht!
Karl Heinz Döppler
Herausgeber LEANmagazin
![]() In Lean-Prozessen sind Ziele, Erfolge und Abweichungen für alle Mitarbeiter transparent. Durch „Visuelles Management" anhand von Markierungen, Kennzahlen, Informationen oder Hinweisen auf Zuständigkeiten wird Wesentliches sichtbar. Im Idealfall erkennen alle Beteiligten auf einen Blick, ob alles im „Grünen Bereich" ist. Dies gilt für Verwaltungs- und Servicebereiche ebenso wie für die Produktion. Zur schnellen, flexiblen und eindeutigen Kennzeichnung und zur Befestigung von Dokumenten haben sich Magnetprodukte bewährt. Die Schallenkammer Magnetsysteme GmbH aus Rimpar bei Würzburg bietet ein umfangreiches Lösungsportfolio unter dem Fokus „Magnets for Lean".
![]() Auszeichnung für das Martin-Gerbert-Gymnasium in Horb: Die Unternehmensgruppe fischer (Waldachtal) hat im Rahmen ihrer Schuloffensive erstmals das Zertifikat für „aktive Kooperationspartnerschaft" verliehen. Mit der Zertifizierung will das Unternehmen die Zusammenarbeit mit über 50 Schulen im Umkreis ihrer Standorte weiter ausbauen und die Qualität der Kooperationen erhöhen. Fein säuberlich sind die Stifte und Lehrutensilien in den Pultschubladen des Biologiesaals eingeordnet. Auch in der Biologie-Vorbereitung hat alles seinen festen Platz, saubere Beschriftungen und Bilder sorgen für ein klares Ordnungssystem. Nicht nur Dr. Dieter Möhle, Abteilungsleiter für die Naturwissenschaften an dem Horber Gymnasium, ist begeistert: „Früher mussten die Kolleginnen und Kollegen oft lange suchen, bis sie ihre Unterrichtsmaterialien beisammen hatten. Heute liegt alles griffbereit."
Einführung von Lean mit finanzieller Hilfe! Hallo liebe Leser, es ist doch schon verrückt: da könnten Firmen die Kreditklemme umgehen und zielgerichtet Geld bekommen - der Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen Baden e.V. spricht bei einem Förderprogramm sogar von einem "willkommenen Geldregen" - und nur verhältnismäßig wenige Unternehmen kennen und nutzen diese Möglichkeiten.
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